Rennräder im Test

Testbericht: Cannondale Supersix 6 (Modelljahr 2012)

RB 0712 Carbon Rennräder Cannondale Supersix 6
Auf der Straße überzeugt das souveräne Supersix jeden Fahrertyp. Die günstige Ausstattung ist funktional, verhindert aber das „Sehr Gut“. Vergleichbare Produkte im Test

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Testurteil gut

Das Supersix erregt Aufsehen: Ein echter Hingucker sind die strahlend weißen Akzente, die die Ausstattung setzt. Für die Preisklasse eher ungewöhnlich: Die ebenfalls weiße – gut funktionierende – Apex-Gruppe von Sram.

Unterschiede zur Force-Gruppe an anderen Testrädern waren in der Praxis nicht spürbar, dennoch liegt sie in der Wertigkeit ein gutes Stück hinter Force und Ultegra – und verspielt so wertvolle Punkte in der Ausstattungswertung. Schade, denn sonst überzeugt das Supersix: Auf der Straße fährt der starke Alleskönner überall vorn mit, das Rahmen-Gabel-Set ist steif, nicht zu schwer und verfehlt nur am Heck einen zeitgemäßen Komfortwert – eine Carbon-Sattelstütze könnte Abhilfe schaffen.

Technische Daten des Test: Cannondale Supersix 6

Preis: 1899 Euro
Gewicht: 8250 g
Rahmengewicht: 1085 g
Gabelgewicht: 450 g
Rahmenhöhen: 48/50/52/54/56/58/60/63 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: SRAM Apex, 11–26
Kurbelsatz: FSA Omega, 50/34
Bremse: SRAM Apex
Laufräder: Shimano WH-RS10
Reifen: Schwalbe Lugano
Gabel: Cannondale Supersix
Gabelmaterial: Carbon
Steuersatz: Cannondale Supersix 1,5
Vorbau: Cannondale C3
Lenker: Cannondale C3
Sattel: Cannondale Stage Ergo
Sattelstütze: Cannondale C3, Ø 31,6

* Bewertung erfolgt jeweils innerhalb eines Testfeldes - Werte in der Mitte entsprechen dem Testdurchschnitt.

Fazit:

Auf der Straße überzeugt das souveräne Supersix jeden Fahrertyp. Die günstige Ausstattung ist funktional, verhindert aber das „Sehr Gut“.

Cannondale Supersix 6 (Modelljahr 2012) im Vergleichstest


Cannondale Supersix 6 (Modelljahr 2012) im Vergleich mit anderen Produkten

27.08.2012
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2012