Rennräder im Test

Testbericht: Cannondale CAAD 10 5 (Modelljahr 2012)

Cannondale CAAD 10 5
Foto: Benjamin Hahn
Der erstklassige Rahmen überzeugt fast alle Fahrertypen, die Ausstattung passt für den Preis. Nur Lenker und Stütze kosten Punkte.

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Testurteil gut

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Überraschung – Cannondale schickt das günstigste Rad in diesen Test! Dabei verbauen die Amerikaner sogar den 2011 präsentierten Alu-Top-Rahmen CAAD 10: Er ist, trotz dicker Lackschicht, der leichteste in diesem Vergleich (1.253-Gramm).

Schade, dass die 440-Gramm schwere Gabel das Set-Gewicht etwas in die Höhe treibt. Dafür ist das Rahmen-Kit sehr steif und an der Front komfortabel. Am Heck brächte eine Vollcarbon-Stütze bessere Dämpfung.

Wer diese beim Kauf gleich tauscht – wie auch den für die Rahmengröße zu breiten Lenker, der das eigentlich herausragende Handling ausbremst –, bekommt einen bärenstarken Alleskönner mit viel Potenzial. Die günstige Ausstattung geht, gemessen am Preis, in Ordnung.

Technische Daten des Test: Cannondale CAAD 10 5 (Modelljahr 2012)

Preis: 1.449 Euro
Gewicht: 8.290 g
Rahmengewicht: 1.253 g
Gabelgewicht: 440 g
Rahmenhöhen: 48/50/52/54/56/58/60/63 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano 105, 12-27
Kurbelsatz: FSA Gossamer BB30, 50/34
Bremse: Shimano 105
Laufräder: Shimano WH-RS10
Reifen: Schwalbe Lugano, 23
Gabel: Cannondale CAAD10
Gabelmaterial: Carbon
Steuersatz: Cannondale CAAD10, integriert
Vorbau: Cannondale C3
Lenker: Cannondale C3 Compact
Sattel: Prologo Kappa
Sattelstütze: Cannondale C3, Carbon 27,2

Geometrie

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Fazit:

Der erstklassige Rahmen überzeugt fast alle Fahrertypen, die Ausstattung passt für den Preis. Nur Lenker und Stütze kosten Punkte.

12.07.2012