Rennräder im Test

Testbericht: Bulls Desert Falcon (Modelljahr 2015)

Foto: Benjamin Hahn Einsteiger Rennräder im Test 2015

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Das ausgewogene Bulls Desert Falcon verwöhnt Einsteiger mit satter Laufruhe und hohem Komfort – Rahmen und Anbauteile sind aber schwerer als bei der Konkurrenz.
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Testurteil

Testurteil gut
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Testurteil: Gut (58 Punkte)
Rahmennote: Gut

Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Teure Ultegra-Schaltung samt einer unterm Tretlager montierten Direct-Mount-Bremse – das Bulls Desert Falcon beeindruckt schon im Stand.

Nimmt man Platz, verwöhnt es mit seiner „entspannten“ Geometrie: Der Fahrer sitzt aufrecht und nicht zu gestreckt. Dazu passt die satte Laufruhe, die ungeübten Fahrern viel Sicherheit vermittelt.

Die Lenkung reagiert gelassen und verzeiht Fahrfehler, das motiviert zu mehr Tempo, nimmt dem Bulls Desert Falcon in Verbindung mit den recht schweren Laufrädern allerdings etwas Spritzigkeit. Der ordentliche Federungskomfort rundet den angenehmen Auftritt des Bulls Desert Falcon ab.

Was erst die Daten zeigen: Rahmen und Anbauteile drücken auf die Waage.

Technische Daten des Bulls Desert Falcon (Modelljahr 2015)

Preis: 1299 Euro
Gewicht: * 8,6 kg
Rahmengewicht: 1514 g
Gabelgewicht: 460 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: 48/50/52/54/56/58/60/62/64 cm
Getestete Rahmenhöhe: 58 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–25
Kurbelsatz: FSA Gossamer, 50/34
Bremse: Shimano 105
Laufräder: Mavic Aksium
Reifen: Schwalbe Lugano, 25
Vorbau: Kalloy Uno
Lenker: Bulls
Sattel: Selle Royal Bulls
Sattelstütze: Kalloy Uno

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale/Rahmen/Gabel.

Profil und Messwerte

Geometrie

Fazit

Das ausgewogene Bulls Desert Falcon verwöhnt Einsteiger mit satter Laufruhe und hohem Komfort – Rahmen und Anbauteile sind aber schwerer als bei der Konkurrenz.

25.06.2015
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE