Rennräder im Test

Testbericht: Bergamont Prime Race (Modelljahr 2016)

Foto: Benjamin Hahn RoadBIKE Bergamont Prime Race

Fotostrecke

Schnörkellos und zuverlässig – das Bergamont Prime Race gibt den grundsoliden Tourer ohne echte Schwächen. Der Preis ist top, das schlecht zentrierte Hinterrad ärgerlich.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Hinterrad 3 mm aus der Mitte zentriert
  • günstige Bremsen mit weichem Druckpunkt hinten

Testurteil

Testurteil gut
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Testurteil: Gut (58 Punkte)
Rahmennote: Gut

Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Mit dem Bergamont Prime Race schicken die Hamburger einen klassischen Tourer auf die Straße: Man sitzt leicht gestreckt, aber entspannt genug für lange Ausfahrten.

Zudem folgt das Bergamont Prime Race vorbildlich: Es hält verlässlich die Spur, läuft sicher geradeaus, lenkt unaufgeregt ein. Damit dürfte fast jeder Fahrer glücklich werden. Vielfahrer wünschen sich allerdings mehr Federungskomfort, besonders am Heck.

Gemessen am sehr fair kalkulierten Preis steht das Bergamont Prime Race bestens da – Punktabzug gibt es für das 3 mm aus der Mitte zentrierte Hinterrad und den zu weichen Druckpunkt der hinteren Bremse – die durchverlegte Zughülle trägt die Schuld daran.

Technische Daten des Test: Bergamont Prime Race

Preis: 2299 Euro
Gewicht: 7,7 kg
Rahmengewicht: 1112 g
Gabelgewicht: 378 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: 50/53/56/59/62 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–28
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Tektro Quartz
Laufräder: Mavic Aksium Elite
Reifen: Mavic Yksion Elite, 25
Vorbau: Bergamont Pro Race
Lenker: Alu
Sattel: Bergamont Pro Race
Sattelstütze: Alu

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale/Rahmen/Gabel.

Profil und Messwerte:

Geometrie

Fazit

Schnörkellos und zuverlässig – das Bergamont Prime Race gibt den grundsoliden Tourer ohne echte Schwächen. Der Preis ist top, das schlecht zentrierte Hinterrad ärgerlich.

15.04.2016
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE