Rennräder im Test

Testbericht: Bergamont Prime 7.0 (Modelljahr 2016)

Foto: Benjamin Hahn RoadBIKE Bergamont Prime 7.0
Gut ausgestattet, extrem fahrstabil, zuverlässig und angenehm – das Bergamont Prime 7.0 überzeugt als Sorglosbegleiter für Touren. Nur das hohe Gewicht kostet Punkte.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • recht schwere Laufräder
  • hohes Gesamtgewicht

Testurteil

Testurteil gut
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Testurteil: Gut (66 Punkte)

Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Das Bergamont Prime 7.0 gibt sich zurückhaltender als sein neongelbes Äußeres vermuten lässt.

Und das ist gut so: Das Bergamont Prime 7.0 gibt immer den kalkulierbaren, zuverlässigen Sportsfreund. Man sitzt leicht gestreckt, aber ohne zu starke Sattelüberhöhung, durch den langen Radstand rollt das Bergamont Prime 7.0 unbeirrt geradeaus.

Allerdings reagiert die Lenkung eher verhalten – eine Folge des flachen Lenkwinkels und von viel Gabelnachlauf. Rahmen und Laufräder präsentierten sich im Testrad sehr steif und damit auch schwersten Fahrern gewachsen. Dennoch wirkt das Set nicht unangenehm hart.

Einziger Negativpunkt am gut bestückten Bergamont Prime 7.0: das recht hohe Gewicht.

Technische Daten des Test: Bergamont Prime 7.0

Preis: 1299 Euro
Gewicht: 9,4 kg
Rahmengewicht: 1731 g
Gabelgewicht: 500 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: 50/53/55/57/60 cm
Getestete Rahmenhöhe: 55 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano 105, 11–28
Kurbelsatz: Shimano 105, 50/34
Bremse: Shimano 105
Laufräder: Mavic CXP22
Reifen: Schwalbe Durano, 25
Vorbau: BGM Pro
Sattel: BGM Pro
Sattelstütze: BGM Road Elite

Profil:

Geometrie:

Fazit

Gut ausgestattet, extrem fahrstabil, zuverlässig und angenehm – das Bergamont Prime 7.0 überzeugt als Sorglosbegleiter für Touren. Nur das hohe Gewicht kostet Punkte.

09.05.2016
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2016