Rennräder im Test

Testbericht: Bergamont Dolce 6.1

Bergamont Dolce 6.1
Foto: Benjamin Hahn
Das Dolce 6.1 überzeugt sportliche Tourer mit direktem, aber sicherem Handling. Die Ausstattung ist ordentlich, die Montagefehler sind ärgerlich.
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Testurteil gut

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Ganz in trendigem Weiß gelingt dem Dolce 6.1 ein strahlender erster Auftritt. Im Fahrbetrieb fällt das Bergamont indes weniger auf als optisch – sehr zuverlässig verrichtet es seinen Dienst als gediegener Tourer. Es marschiert ordentlich voran, der Fahrer nimmt eine leicht gestreckte Sitzposition ein, was vor allem Rouleuren auf welligem Terrain gefällt. Der lange Gabelnachlauf sorgt für eine ruhige Lenkung, die dank steilem Lenkwinkel (74 Grad) aber dennoch sehr direkt anspricht. Das garantiert ein sicheres, trotzdem sportliches Handling.

Die Ausstattung mit 105-/Ultegra-Mix und günstiger Kurbel dürfte, gemessen am Preis, hochwertiger sein. Fettfrei montierte Lager und ein Seitenschlag im Hinterrad kosten Punkte.

Technische Daten des Test: Bergamont Dolce 6.1

Preis: 1399 Euro
Gewicht: 9020 g
Rahmengewicht: 1554 g
Gabelgewicht: 611 g
Rahmenhöhen: 50/53/56/59/62 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11-25
Kurbelsatz: Shimano FC-R600, 50/39/30
Bremse: Shimano 105
Laufräder: DT Swiss R1900
Reifen: Vittoria Zaffiro Pro, 23
Gabel: Bergamont
Gabelmaterial: Carbon
Steuersatz: FSA ZS-4D, integriert
Vorbau: Tattoo HP-L
Lenker: Tattoo HP-L
Sattel: Tattoo Pro
Sattelstütze: Tattoo HP-L, 27,2

* Bewertung erfolgt jeweils innerhalb eines Testfeldes - Werte in der Mitte entsprechen dem Testdurchschnitt.


Fazit:

Das Dolce 6.1 überzeugt sportliche Tourer mit direktem, aber sicherem Handling. Die Ausstattung ist ordentlich, die Montagefehler sind ärgerlich.

Bergamont Dolce 6.1 im Vergleichstest


Bergamont Dolce 6.1 im Vergleich mit anderen Produkten

18.08.2011
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2011