Rennräder im Test

Testbericht: Bergamont Dolce 5.8

Alu-Rennräde bis 1000 Euro
Foto: Björn Hänssler
Gutmütiges Touren-Rennrad ohne große Leistungsambitionen.
Zu den getesteten Produkten

RoadBIKE Logo Testurteil

Testurteil gut

Loading  

So hat das Bergamont Dolce 5.8 im Vergleichstest "11 Alu-Rennräder bis 1000 Euro" abgeschnitten

Das wird schon nach den ersten Metern auf der Testfahrt klar. Stoisch hält das Dolce 5.8 die Spur, reagiert willig, aber nicht überschäumend auf Tempoverschärfungen und gibt mit seiner entspannten Sitzposition einen gutmütigen Begleiter für ausgedehnte Touren. Ein längerer Vorbau würde zwar die Sitzposition strecken, der Lenkung aber ihre Direktheit nehmen. Federn lassen muss der nordisch-kühle Renner beim genauen Hinschauen: Die Tiagra-Bremse lässt sich nicht so fein dosieren wie die standesgemäßen Stopper der 105-Gruppe. Bei Nässe war der Reifen von Vittoria unerwartet schlüpfrig, was die Fahrsicherheit deutlich beeinträchtigt.

Technische Daten des Test: Bergamont Dolce 5.8

Preis: 999 Euro
Gewicht: 8570 g
Rahmengewicht: 1666 g
Gabelgewicht: 529 g
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano 105, 11–25
Kurbelsatz: Truvativ Elita, 50/34
Bremse: Shimano Tiagra
Laufräder: Shimano WHR-S10
Reifen: Vittoria Rubino Pro Sl., 23 mm
Gabel: Bergamont Road Carbon
Gabelmaterial: Carb./Alu
Steuersatz: Ritchey, semiintegriert
Vorbau: Tattoo Pro Stem
Lenker: T. Race Pro L.
Sattel: Tattoo Pro Lite
Sattelstütze: Tattoo Pro Stick Lite

*0-20 schwach, 20-40 befriedigend, 40-60 gut, 60-80 sehr gut, 80-100 überragend


Fazit:

Der entspannte Tourer von Bergamont marschiert willig voran – die billige Bremse und der bei Nässe schlüpfrige Reifen kosten wichtige Punkte.

Bergamont Dolce 5.8 im Vergleichstest


Bergamont Dolce 5.8 im Vergleich mit anderen Produkten

01.08.2008
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2008