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Südafrika, Thailand, Kuba, Florida, Tasmanien: Exotische Rennradziele
Tasmanien: Natur pur
Das etwas andere Australien: grüne Wiesen, wilde Küsten, lange Sandstrände, baumhohe Farne und dichte Urwälder überziehen die Insel.
Tasmanien ist ein einziger Nationalpark – fast jedenfalls. Insgesamt 17 geschützte Areale gibt es auf der Insel, die von der Unesco komplett zum Weltnaturerbe erklärt wurden. Seinen Besuchern bietet das kaum bekannte Ziel vor der Südostküste Australiens einzigartige Natur, gutes (wenn auch nicht regenfreies) Klima und wenig Verkehr, was die Insel auch für Rennradfahrer interessant macht. Tasmanien ist halb so groß wie die Schweiz, hat aber nur 500 000 Einwohner – die berühmten Tasmanischen Teufel nicht mitgerechnet.
Wer sich eine komplette Inselumrundung vornimmt, braucht Zeit und kräftige Beine: Mindestens 1500 Kilometer und rund 20 000 Höhenmeter müssen eingeplant werden. Weniger zeitintensiv ist die Ostküsten-Route von Hobart über St. Helens nach Launceston – die wohl schönste Art, Tasmanien mit dem Rad kennenzulernen: Gute Straßen, wilde Natur und in zwei Wochen machbar (buchbar etwa bei Green Island Tours oder radreisen24.net).
Charakter:
An den Küsten zum Teil kernige Anstiege. Der Osten ist touristisch gut erschlossen und eher hügelig. Im Westen wird es bergiger und abenteuerlicher: Nicht alle Straßen sind geteert, die Infrastruktur wird löchriger.
Anreise:
Täglich Flüge mit diversen Airlines (zum Beispiel Qantas) nach Sydney oder Melbourne, dann weiter nach Hobart oder Launceston in Tasmanien – insgesamt rund 24 Stunden Reisezeit.
Info:
Tourism Australia, 60311 Frankfurt/ Main, Tel.: 0 69/95 09 61 73, www.discovertasmania.de



