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Kuba: Im Land von Mojito und Havanna
Kampf und Kuba gehören zusammen – nicht nur deswegen ist die Insel ein Traum für Rennradfahrer.
Mitreißende Son-Musik klingt über den Bilderbuchstrand, köstliche Mojitos sorgen für Erfrischung, und in der Luft liegt der Duft handgemachter Havannas – eine typische Kuba-Nacht, wie sie auch Rennradler genießen sollten, denn schließlich fällt am Tag die Strandentspannung weg. Rad fahren ist angesagt, und damit ist man auf Kuba in bester Gesellschaft. Anfang der 90er ließ Fidel Castro rund eine Million Räder aus China importieren, um die Insel mobiler zu machen.
Heute ist durch die anhaltende Wirtschaftskrise das Fahrrad wieder das wichtigste Verkehrsmittel der Kubaner, Autos gibt es nur wenige. Castros Zuckerinsel wirkt durch die jahrzehntelange Abschottung wie in einer anderen Zeit stehen geblieben: Bunte Straßenkreuzer aus den Fifties, uralte Lastwagen und abenteuerliche Motorräder rollen über die passablen Straßen.
Neben den Pauschaltouristen kommen auch immer mehr Rennradfahrer nach Kuba, um die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Wer preiswert reisen und das Land wirklich kennenlernen will, übernachtet in einem der rund 1100 "Casas Particulares" mit Familienanschluss. Keine Lust auf Organisation? Auch Pauschalveranstalter wie Aventoura, Cuba Ciclo, Radissimo, Velociped, Bike Adventure Tours oder Bicycle Holidays haben Kuba im Angebot.
Charakter:
An den Küsten eher flach, mit gelegentlich knackigen Stichen; im Landesinneren ist es hügelig bis durchaus bergig. Mittlerweile sind selbst Nebenstraßen häufig geteert, wenn man auch immer wieder Schlaglöchern ausweichen muss. Pannensichere Reifen aufziehen!
Anreise:
Direktflüge nach Havanna, Holguin und Varadero.
Info:
Kubanisches Fremdenverkehrsamt, 60311 Frankfurt/Main, Tel.: 0 69/28 83 22, www.cubainfo.de



