Rennradfahren in Italien - Südtirol

Zum Rennrad-Trainingslager nach Kaltern am See

Lust aufs Rennradfahren macht die Südtiroler Region eigentlich immer. Dank mediterranem Klima und enormer Routenvielfalt auch schon sehr früh im Jahr.

Nein, Liebe auf den ersten Blick war es wirklich nicht. Lange genug hatte Tom der versteckten Schönheit kaum Beachtung geschenkt – auf seinen Fahrten ans Meer. Bis er sich irgendwann doch traute und eine erste vorsichtige Annäherung wagte. „Es hat sich gelohnt“, sagt er heute. „Seitdem bin ich ihr treu geblieben – der Region Kaltern am See in Südtirol.

Zum Frühjahrstrainingslager sind wir immer von Straubing nach Riccione gefahren und haben bei der Hin- und Rückreise festgestellt, dass das Wetter in Südtirol keineswegs schlechter war als an der Adria“, erklärt der Niederbayer seine Beweggründe.

Statt knapp 10 Stunden Fahrt an die Adria sind es jetzt für ihn nur noch 4. Was Tom zum schwer Verliebten macht: „Die Straßen sind besser, das Verkehrsaufkommen geringer, und das Trainingsrevier hier ist vielfältiger – von flach über wellig zu hügelig bis hochalpin ist alles möglich, selbst schon Anfang April bei Temperaturen von 15 bis 20 °C.“

Bei seinem ersten Aufenthalt in Kaltern fuhr Tom gleich den Jaufenpass hoch. „Kurz-kurz bei strahlendem Sonnenschein zwischen meterhohen Schneewänden – das war schon ein grandioses Erlebnis“, schwärmt der Ingenieur.

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08.01.2016
Autor: Daniel Beck
© RoadBIKE