Rennrad Alpencross

Mit dem Rennrad über die Alpen: Aufstiegskampf

Rennrad-Alpencross Team Alpecin
Foto: Björn Hänssler
Einem Teambuilding der besonderen Art unterzog sich die Jedermann-Equipe Team Alpecin im Sommer 2015. Beim Alpencross ging es in 4 Etappen über hohe Berge – vom Starnberger bis zum Kalterer See.

Er zählt zu den ganz großen Abenteuern, die Rennradfahrer unter die Räder nehmen können – der Alpencross. Denn er unterliegt einer komplett anderen Dramaturgie als eine Passfahrt, ein Trainingslager, eine Tour oder gar ein Rennen.

Im Fokus dieser Etappenfahrt durch die Berge stehen nicht, wie sonst, Passhöhen, Destinationen oder der Zielstrich, sondern der Sportler selbst. Er durchlebt und schreibt hier jeden Tag seine ganz eigene Geschichte.

Lust und Leid, Frust und Freude liegen oft eng beieinander. Und machen den Trip zum Wechselbad der Gefühle: Eben noch keuchend über den Lenker gebeugt und erschöpft am Leistungslimit, um die letzte schwere Rampe vor der Passhöhe zu bezwingen, juchzt derselbe Fahrer Minuten später im Flow der rauschenden Abfahrt.

Verkürzt, auch wenn es abgedroschen klingt, ist das Erlebte, ist der Weg das Ziel; ganz egal über welche Giganten oder auch moderaten Pässe die geplante Route letztendlich führt. Solch ein Alpencross stellt hohe Anforderungen an die Psyche und Physis, denn ein DNF (did not finish) ist keine wirkliche Option, es sei denn, der Sportler ist krank oder verletzt. Ist der Etappenort nicht bis zum Abend erreicht, war die gesamte Planung umsonst.

Die komplette Alpencross-Geschichte lesen Sie In RoadBIKE Ausgabe 05/2016. Ab 06.04.2016 am Kiosk oder direkt bestellen: als Heft oder ePaper.

29.03.2016
Autor: Daniel Beck
© RoadBIKE