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Ötztaler: Jedermann-Team von RoadBIKE und Alpecin auf Traumjagd
Höllische Qualen auf der Strecke und grenzenlose Freude im Ziel: Das Jedermann-Team von RoadBIKE und Alpecin ging beim Ötztaler Radmarathon an seine Grenzen.
Es ist vollbracht. Das Jedermann-Team von RoadBIKE und Alpecin hat den Ötztaler Radmarathon bezwungen. Alle 10 Fahrer haben das Ziel gesund und mehr oder weniger munter erreicht – nach 238 Kilometern und 5500 Höhenmetern.
Ganz vorn: Stefan Köberle. Der 27jährige aus dem Allgäu flog nur so über die Alpenpässe und war schon nach sensationellen 8:15:44 Stunden wieder im Ziel. In der Gesamtwertung belegte er damit den 157. Rang – bei insgesamt 3942 Teilnehmern.
„Es ist einfach super gelaufen. Erst in den letzten Kehren hoch zum Timmelsjoch tat es richtig weh“, verrät Stefan freudestrahlend im Ziel. Und auch Lena Maier bewies, dass das Jedermann-Team ein Team der Extreme ist. Die 23Jährige kämpfte sich kurz vor dem Besenwagen über das Timmelsjoch und erreichte nach 13:32:52 Stunden als letzte Frau das Ziel – unter frenetischem Jubel ihrer Teamkollegen. „Zwischendurch hätte ich nicht mehr gedacht, dass ich das noch schaffe“, gesteht sie.
Glück hatten die Teilnehmer der 30. Ötztaler-Auflage vor allem mit dem Wetter. In der Nacht vor dem Rennen hatte es noch heftig gewittert, doch pünktlich zum Start um 6:45 Uhr morgens riss, wie bestellt, die Wolkendecke auf – und erst kurz nach Zieleinfahrt der letzten Teilnehmer setzte wieder Regen ein.
Ein Höhepunkt der Jubiläumsaustragung war das Classic-Rennen. 30 Teilnehmer gingen mit mindestens 30 Jahre alten Rädern und Zubehör an den Start. Immerhin 24 beendeten das Rennen, der Italiener Mario Bazzanella fuhr sogar auf einen tollen 177. Platz.
Mehr zum Ötztaler Radmarathon 2010 und zu den Erfahrungen des Jedermann-Teams von RoadBIKE und Alpecin lesen Sie in der Oktober-Ausgabe der RoadBIKE.



