Rose X-Lite CW: Neues Aero-Rad von Rose


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Das Rose X-Lite CW
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Das Rose X-Lite CW
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Maximale Aerodynamik mit Felgen- oder Disc-Bremse: Rose hat seinen neuen Aero-Renner X-Lite CW für die kommende Saison vorgestellt. Ebenfalls neu: das Zeitfahrrad AeroFlyer.

Mit gleich drei komplett neuen Rennrädern geht Rose in die kommende Saison: Das Highlight ist dabei sicherlich der neue Aero-Renner X-Lite CW. Der Entwicklungsfokus habe dabei ganz klar auf Aerodynamik und Steifigkeit gelegen, berichtet Entwickler Jürgen Telahr. Zu dem Rahmen wurden gleich zwei neue Gabeln entwickelt, um den neuen Renner vom Start weg sowohl mit der klassischen Felgenbremse als auch einer Scheibenbremse anbieten zu können. Der Rahmen des Rose X-Lite CW erlaubt Reifen bis zu einer Breite von 25 mm beim Modell mit Felgenbremse, bei der Disc-Variante sind sogar 28 mm breite Reifen möglich.

Bei der Scheibengröße haben die Fahrer die Wahl zwischen 140er und 160er Scheiben. Fixiert werden die Laufräder mit 12-mm-Steckachsen.

Ein weiteres Feature ist die drehbare Monolink-Sattelstütze, mit der der Sitzwinkel zwischen 74° und 76° gewechselt werden kann.

Doch das neue Rose X-Lite CW soll nicht nur aerodynamisch, sondern auch leicht sein. So wiegt der Rahmen in Größe 57 1050 g. Angeboten werden Rahmengrößen von 51 bis 62.

Neues Zeitfahrrad: Rose AeroFlyer

Das zweite neue Rad von Rose ist die Zeitfahr-Maschine AeroFlyer. "Beim AeroFlyer stand der Punkt ,Integration' ganz klar im Fokus", sagt Entwickler Jürgen Telahr. Rahmen, Vorbau, Lenker und Gabel wurden aus einem Guss entwickelt und erlauben eine komplett integrierte Zugführung, von außen sind keine Kabel mehr zu erkennen - egal ob mit einer elektronischen oder einer mechanischen Schaltung.

Die Bremsen sind ebenfalls auf gute Aerodynamik ausgerichtet: Die vordere Bremse ist komplett in die Gabel integriert, die hintere Bremse sitzt unter dem Tretlager und ist aerodynamisch verkleidet. Trotzdem seien sie aber für die Wartung gut zugänglich, versichert Rose.

Individuell anpassbar ist die Position der Armpads beim Lenker-Auflieger, die mit Spacer auf die passende Höhe gebracht werden können.

Neuer Crosser: Rose Team DX Cross

Dritter Neuling bei Rose ist der Crosser Team DX Cross. Der Rahmen besteht aus einer 6066-T6-Aluminium-Legierung, die hydrogeformte Rohre erlaubt, was dem Crosser einen frischen Look verleiht. Zudem soll der Rahmen voll alltagstauglich und solide sein. Gleiches gilt für die 460 g schwere Carbongabel, die einerseits die Kabel für innenverlegte Züge aufnimmt, als auch Befestigungspunkte für Gepäckträger bietet. Vielseitigkeit soll bei den neuen Crosser Programm sein: "Vom Randonneur bis zum Komfortrenner, mit diesem Rahmen ist alles möglich", sagt Telahr.

Update für Rose Xeon Team CGF

Neben den drei komplett neuen Rädern hat Rose zwei weiteren Modellen ein kleines Update verpasst, dem Xeon Team CGF und dem Pro SL. Beim Xeon Team CGF haben die Entwickler die Durchmesser von Ober- und Sitzrohr verkleinert und damit etwas Gewicht eingespart. Gleichzeitig soll sich so die Lenkkopfsteifigkeit erhöht haben. Für die einfachere Handhabung beim Laufradwechsel wurden Dropout und Hanger verbessert und die aus der X-Lite-Serie bekannten "Clip-on"-Anschläge eingeführt, die einen leichteren Tausch der Züge ermöglichen. Neu ist außerdem die Rahmengröße 64.

Beim Pro SL wurde der Rahmen überarbeitet und die "Formensprache modernisiert": Das Unterrohr erhielt eine neue, modernere Form, die Sitzstreben setzen etwas tiefer an und das Sitzrohr wurde etwas verkürzt. Das Ergebnis soll ein deutlicher Komfortgewinn sein. Dafür trägt auch bei, dass der Rahmen nun auch 28 mm Reifen aufnimmt.

Die Preise der neuen Räder sind noch nicht bekannt und werden voraussichtlich erst nach der Eurobike veröffentlicht.

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28.07.2015
Autor: Christian Brunker
© RoadBIKE