Die Rennräder des Bahrain Merida Pro Cycling Teams. Plus: Interview mit Kapitän Vicenzo Nibali


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Bahrain Merida Pro Cycling Team
Foto: BMPCT

 

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Das Bahrain Merida Pro Cycling Team wird mit pfeilschnellen Rennrädern unterwegs sein. Hier gibt es alle Details zu den neuen Bikes und ein Interview mit Teamkapitän und Superstar Vicenzo Nibali.

Andreas Rottler, Leiter von Merida Europa, und Jürgen Falke, Chef-Produktentwickler bei Merida, zeigten bei der Präsentation des neuen Bahrain Merida Pro Cycling Teams die Rennräder für die Saison 2017: das aerodynamische Reacto, das leichtgewichtige Scultura und das Zeitfahrrad Warp TT. Alle drei Bikes zieren neue Farben und ein neues Design: „Farben und Design der drei Bahrain Merida Teambikes Scultura, Reacto und Warp TT verkörpern die Nationalfarben Bahrains: Rot und Weiß“, führt Jürgen Falke aus, der die Details des Scultura und des Reacto hier im Video erklärt:

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Replicas der drei vorgestellten Team-Bikes werden schon ab Anfang 2017 im Verkauf sein. In unserer Fotoshow finden Sie Bilder der Räder, wobei es für die endgültigen Team-Bikes noch sponsorenkonforme Abweichungen wie etwa die neue SRM-Kurbel geben wird.

Brent Copeland, Leiter des Bahrain Merida Pro Cycling Teams, lobte die Arbeit aller Beteiligten, besonderer Dank gelte dabei Co-Sponsor Bahrain und natürlich Merida: „Dank der Unterstützung durch Bahrain können wir dieses Team zusammenstellen, und dank Merida haben wir großartige Fahrräder.“ Das Bahrain Merida Pro Cycling Team ist auf Initiative des leidenschaftlichen Triathleten und Radsportlers Prinz Nasser Bin Hamad ins Leben gerufen worden. Herausragender Fahrer ist Superstar Vicenzo Nibali, der als einer von nur sechs Radsportlern alle drei großen Rundfahrten - Tour de France, Giro d'Italia und Vuelta a Espana - gewann. RoadBIKE-Chefredakteur Jens Vögele sprach mit Nibali am Rande der Teampräsentation in Bahrain mit Nibali über seine Ziele in der neuen Mannschaft.

Interview mit Vicenzo Nibali: "Wenn ich eine Startnummer habe, will ich gewinnen!"

 

Vicenzo Nibali im Interview mit RoadBIKE.
Foto: Daniel Geiger RoadBIKE-Chefredakteur Jens Vögele im Gespräch mit Vicenzo Nibali.

Was sind Ihre Saisonziele mit der neuen Mannschaft?
Mein Hauptziel ist der Giro d‘Italia, vor allem weil er dieses Jahr durch meine Heimatstadt Messina in Sizilien führt. Es wird nicht einfach für mich, weil natürlich viele gute Rundfahrer den 100. Giro d’Italia gewinnen wollen. Aber ich werde alles geben, um den Giro zu gewinnen.

Wäre der Sieg wichtiger als Ihre beiden ersten Giro-Erfolge 2013 und 2016?
Zu gewinnen ist immer sehr wichtig für mich. Es ist mir egal, wie oft ich schon etwas gewonnen habe. Ich bin Rennfahrer und ich liebe diesen Beruf. Deshalb ist mir auch egal, wie viele Rennfahrer außer mir schon alle drei großen Rundfahrten gewonnen haben. Wenn ich eine Startnummer ans Trikot mache, dann will ich auch gewinnen. Das ist auf dem Rad so. Und wenn ich Gokart fahre auch. So einfach ist das.

Wollen Sie nur beim Giro angreifen oder auch bei den anderen großen Rundfahrten?
Das hängt davon ab, wie die Saison verläuft. Ob und wie wie es bei der Tour de France oder bei der Vuelta weitergeht, muss ich von der Situation abhängig machen.

Was war der Grund für Sie, beim Team Bahrain Merida zu unterschreiben?
Dass wir einerseits die Chance haben, die großen Rundfahrten zu gewinnen. Und andererseits können wir gute Resultate bei den Klassikern erzielen. Wir können Sprint-Etappensiege bei den Rundfahrten einfahren. Und wir haben viele junge Fahrer in der Mannschaft. Es ist einfach ein guter Mix aus erfahrenen Fahrern und Newcomern.

Was ist das Besondere an diesem Team?
Ich war in Bahrain im Januar 2015 und hatte die Gelegenheit mit Prinz Nasser Rennrad zu fahren. Es war ein sehr angenehmer Nachmittag, wir kamen ins Gespräch, und unterhielten uns über unsere gemeinsam Leidenschaft zu diesem Sport. Daraus entwickelte sich der Traum, ein neues Team zu entwickeln. Und jetzt wurde dieser Traum Realität. Ich glaube, wir können zusammen Großes erreichen.

Wie haben Sie denn die Ihren schweren Sturz im letzten Jahr bei den Olympischen Spielen und die dadurch verpasste Goldmedaille weggesteckt?
Man kann eben nicht immer gewinnen. Zu verlieren ist Teil des Spiels. Die Schlüsselbeine sind gut verheilt, und bald bin ich wieder bei vollen 100 Prozent Leistungsstärke zurück.

Wie sehen Sie Ihre Rolle in dem Team?
Ich bin natürlich stolz darauf, Kapitän dieses Teams mit so vielen tollen Fahrern zu sein und einen entscheidenden Teil dazu beizutragen, dass wir mit dem Team möglichst viele Siege einfahren.




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15.02.2017
Autor: Tobias Beyl/PM Merida
© RoadBIKE