Cannondale Supersix Evo: Der Super-Allrounder


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Cannondale Supersix Evo Hi-Mod 2016
Foto: Cannondale

 

Cannondale Supersix Evo Hi-Mod 2016
Foto: Ale di Lullo

 

Cannondale Supersix Evo Hi-Mod 2016
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Cannondale Supersix Evo Hi-Mod 2016
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Cannondale Supersix Evo Hi-Mod 2016
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Cannondale präsentiert sein neues Top-Modell Supersix Evo Hi-Mod und verspricht nicht weniger, als das beste Rad der Welt.

Auch neu für 2016: das Alu-Rennrad Cannondale Caad12 und der Gravel-Racer Cannondale Slate

Als Cannondale vor 4 Jahren die erste Version des Supersix Evo präsentierte, war das RoadBIKE-Urteil so eindeutig wie selten: Dieses Rad war nicht nur überragend, es war schlicht das beste Rad, auf dem die Tester je saßen. Oder anders ausgedrückt: Das beste Rad der Welt.

Über Jahre konnte Cannondale diesen Titel verteidigen, doch in der vergangenen Saison zogen gleich mehrere Modelle am Supersix Evo vorbei. Aus Sicht der Amerikaner war es also höchste Zeit, die Messlatte wieder ein Stückchen höher zu legen.

Keine einfache Aufgabe, schließlich hatte das alte Supersix Evo keine echte Schwäche, die es auszubügeln galt. Die Herausforderung, der sich die Entwickler nach eigener Aussage stellen mussten, war es also, das Rad in allen Bereichen besser zu machen. Das neue Supersix Evo sollte steifer, komfortabler, leichter und aerodynamischer sein.

Und Cannondale verspricht: Mission geglückt.

Cannondale Supersix Evo Hi-Mod: die Steifigkeit

Im Vergleich zum Vorgänger soll die Tretlagersteifigkeit des neuen Supersix Evo Hi-Mod 11 Prozent höher ausfallen. Erreicht werde dieses Plus hauptsächlich durch den Wechsel von "BB30" auf den neuen Tretlagerstandard "BB30A", der bereits im Cannondale Synapse zum Einsatz kommt.

Durch das jetzt 73 mm breite Gehäuse könne dem Tretlager mehr Steifigkeit spendiert werden, heißt es. Der Q-Faktor bleibt aufgrund der angepassten Biegung der Cannondale-Kurbelarme, identisch.

Bei der Lenkkopfsteifigkeit soll das neue Supersix Evo Hi-Mod um satte 12 Prozent zugelegt haben, womit das Rahmen-Set sicher im grünen Bereich landen würde, der für jedes Fahrergewicht genügend Steifigkeit bietet. Ob dem so ist, muss der noch ausstehende Labor-Test zeigen, auf einer ersten Testfahrt präsentierte sich das Supersix Evo in dieser Hinsicht jedoch vielversprechend.

Cannondale Supersix Evo Hi-Mod: der Komfort

In Sachen vertikaler Nachgiebigkeit soll dem neuen Supersix Evo ein enormer Sprung gelungen sein. Der Rahmen soll 15 Prozent besser federn als sein Vorgänger - die Gabel satte 21 Prozent.

Der größte Komfortbringer sei jedoch die neue 180-Gramm-Stütze, die mit ihrem Durchmesser von 25,4 Millimeter beeindruckende 36 Prozent besser flexen soll als das 27,2er-Modell im Vorgänger. Zudem kommen alle Supersix-Evo-Modelle mit 25er-Reifen, was den Komfort weiter erhöht, und das Set soll sogar genügend Platz für fette 28er-Schlappen bieten.

Cannondale Supersix Evo Hi-Mod: das Gewicht

Auf der Waage punktet das Cannondale Supersix Evo vor allem mit dem Set-Gewicht. In Größe 56 soll die Kombination aus Rahmen, Gabel und Steuersatz auf hervorragende 1123 Gramm kommen. Der Rahmen alleine soll 777 Gramm wiegen. Das Gabelgewicht gibt Cannondale mit 280 Gramm an.

Cannondale Supersix Evo Hi-Mod: die Aerodynamik:

Anstatt schwere und/oder weiche Aero-Profile einzusetzen, haben die Cannondale-Entwickler bei den Rohrformen lediglich Feintuning betrieben. Im Vergleich zum Vorgänger soll sich die Stirnfläche etwas verkleinert haben, und die Luft soll den Rahmen besser umströmen.

Ein kleine, aber erfolgreiche Maßnahme sei es zudem gewesen, die Flaschenhalter näher ans Tretlager zu bringen.

Das neue Supersix Evo Hi-Mod wird in 5 Ausstattungsvarianten auf den Markt kommen und soll ab September erhältlich sein.

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Cannondale Supersix Evo Foto: Nils Flieshardt
Cannondale Supersix Evo Foto: Nils Flieshardt
Cannondale Supersix Evo Foto: Nils Flieshardt
28.06.2015
Autor: Nils Flieshardt
© RoadBIKE