Tacx-Neuheit für 2017: Interaktiver Rollentrainer für Indoor-Rennradspaß


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Tacx Rollentrainer-Neuheiten für 2017
Foto: Benjamin Hahn

 

Tacx Rollentrainer-Neuheiten für 2017
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Tacx Rollentrainer-Neuheiten für 2017
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Tacx Rollentrainer-Neuheiten für 2017
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Mit dem Rennrad-Rollentrainer Tacx Flux Smart kommt für 2017 eine etwas günstigere Variante des bereits erhältlichen Neo Smart – ebenfalls mit interaktivem Direktantrieb. Außerdem kann man auf dem Tacx-Laufband Magnum nun auch Rennrad fahren.

Fahren wie auf der Straße – das verspricht Tacx mit den neuen Rollentrainern. Nachdem der Neo Smart gut aufgenommen wurde, entwickeln die Niederländer mit dem Flux Smart einen günstigeren Trainer, damit noch mehr Radsport-Enthusiasten diese Trainingsmethode nutzen können.

Der Flux soll ein vollständig interaktiver Smart-Trainer sein, der mit allen Apps und interaktiven Programm von Tacx kompatibel sind. Er fungiert laut Hersteller als Host für Dual-Band-ANT+ FE-C und Bluetooth und kann mit jedem Gerät Ihrer Wahl kommunizieren oder durch dieses gesteuert werden.

Die Smart-Elektronik soll dafür sorgen, dass bereits die geringsten Schwankungen in der Leistungseinstellung den Widerstand verändern. Jedes Watt wird laut Tacx hochgenau an Ihren Körper weitergegeben. Die besten Fahrer sollen eine Minute lang 850 Watt oder 20 Minuten lang 450 Watt leisten können.

Durch seinen Antrieb mit acht starken Elektromagneten soll der Rollentrainer bei einem Sprint sogar 1500 Watt leisten können. Mit einem sieben Kilogramm schweren Schwungrad soll der Trainer gleichmäßig laufen und sich einfach kalibrieren lassen. Dadurch sollen Spannungs- und Leistungsmessungen immer auf 5 % genau sein.

Der Preis für den Tacx Flux Smart soll 699 Euro betragen. Ab Ende Oktober ist der Rollentrainer laut Hersteller erhältlich.

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Tacx Rollentrainer-Neuheiten für 2017
Foto: Benjamin Hahn Laufband oder freie Rolle: Das Tacx Magnum ist beides.

Tacx Magnum für 2017: Rennrad fahren auf dem Laufband

Ebenfalls falls neu bringt Tacx für 2017 das Magnum-Laufband. Auf diesem soll man auch mit dem Rennrad fahren können - und es funktioniert! Auf der Eurobike konnte man sich selbst ein Bild davon machen.

Bis zu 30 km/h sind auf dem Laufband möglich und auch Steigungen bis zu 15 Prozent lassen sich simulieren. Der Tacx Magnum Heimtrainer soll bis zu 120 kg Gewicht tragen und 6990 Euro kosten. Zum Jahreswechsel gibt es das Multifunktionslaufband dann auch zu kaufen.

Außerdem kommt das Laufband mit einem 32-Zoll-Display, welches mit der Tacx Cycling App, aber auch Apps von Drittanbietern kompatibel ist. Damit kann man unter anderem berühmte Berge virtuell hinaufklettern.

Der Neo Smart wurde bei Eurobike 2015 vorgestellt

Mit dem neuen Neo Smart zündet Heimtrainer-Spezialist Tacx eine neue Stufe: Dank Magnetbremsen und Direktantrieb über die Kette ist der neue Trainer extrem leise.

Von einer "Weltinnovation" spricht Tacx bei der Vorstellung des neuen Tacx Neo Smart. Diese sitzt in der Bremse, die für den Widerstand des Heimtrainers verantwortlich ist. In einem Permanentmagnetmotor rotieren 32 Neodymmagneten um 30 Spulen.

Die Magneten befinden sich auf einer Stahlplatte, die direkt mit der Kassette des Fahrrads verbunden ist. Je größer die Stromstärke in den Spulen, desto stärker sind die Magnetkraft und die Bremsleistung. Es gibt also keine mechanische Übersetzung, die den Kraftfluss stört.

Nicht zuletzt deshalb soll der neue Tacx Neo Smart extrem leise sein und wegen des nicht vorhandenen Schwungrads auch extrem vibrationsarm funktionieren.

Hohe Widerstände bis 2200 Watt möglich

Bis zu einem Widerstand von 2200 Watt soll der Tacx Neo Smart ermöglichen, und dies auch bei geringen Geschwindigkeiten, um beispielsweise einen Anstieg von bis zu 25% perfekt simulieren zu können.

Dafür setzt der Tacx Neo auf eine variable Trägheitskontrolle mit integriertem virtuellen Schwungrad. "Dieses überwacht Ihre Bewegungen kontinuierlich, um vorauszusagen, was als nächstes geschieht, und sich in Millisekunden an Änderungen Ihrer Fahrweise anzupassen", heißt es von Tacx.

Dazu greife der Neo Smart auf ein neues Messsystem zurück: die „FAST-Technologie“. Mit ihrer Hilfe simuliere der Neo Trägheitseffekte realistisch und genau auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt. So soll das Fahrgefühl laut Tacx extrem realistisch sein.

Tacx Neo Smart kommt mit ANT+ und Bluetooth

Einer der Vorteile des neuen Tacx Neo Smart ist, dass er sowohl über ANT+ als auch über Bluetooth kommuniziert und über die Kanäle Geschwindigkeit, -Trittfrequenz und -Leistungsprofile versendet. So können Leistungsdaten auf mehreren Geräten gleichzeitig abgelesen und den Widerstände über Smartphone, Tablet oder (nach Upgrade) einem PC reguliert werden.

Da er das ANT+ FE-C-Protokoll unterstützt, ist man nicht auf die Nutzung der Tacx-Trainingssoftware angewiesen, sondern soll mit dem Tacx Neo Smart auch beispielsweise bei anderen Anbietern wie BKool oder Zwift trainieren können.

Ebenfalls wichtig: Der Tacx Neo funktioniert auch ohne Strom, sodass er beispielsweise zum Warmfahren vor einem Rennen genutzt werden kann.

Fotostrecke: Rennrad-Neuheiten für die Saison 2017

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Autor: Christian Brunker/Daniel Drach
© RoadBIKE