Garmin Vector2 und Virb: Neue Leistungsmess-Pedale und Action-Cam

Garmin Vector2 Leistungsmessung Pedal Garmin VirbX
Foto: Garmin
Ein neuer, pedalbasierter Leistungsmesser von Garmin: Vector2 bzw. Vector2S heißt das neue System, das ab 850 Euro zu haben ist. Auch für die Freunde von Action-Videos hat das US-Unternehmen etwas neues am Start: Virb X und Virb XE sind die Nachfolger der Garmin Virb, die deutlich leichter und kompakter als der Vorgänger sein sollen.

Jede Menge neuer Produkte hat der US-Hersteller Garmin für die neue Rennrad-Saison am Start. Hightlights für Rennradfahrer sind sicherlich die neuen Vector2-Leistungsmess-Pedale. Die auf dem Look-Pedalsystem basierenden Pedale kommen mit komplett überarbeiteter Hardware, so zeigt beispielsweise nun ein LED an, ob die Pedale ordnungsgemäß gekoppelt sind oder ob ein Problem besteht.

Bei der Version2S ist nur eine Messeinheit dabei, dafür ist sie mit 849 Euro auch etwas günstiger. Allerdings kann auch diese Version später durch einen weiteren Einheit zum Vector2 nachgerüstet werden. Wer direkt beide Sender haben möchte, zahlt 1399 Euro.

 

Garmin Vector2 Vector2s Leistungsmessung Pedal
Foto: Garmin Die neuen Garmin Vector2 Pedale soll 849 Euro, bzw. 1399 Euro kosten.

Leichtere Montage und bessere Wartung

Im Vergleich sollen die neuen Vector-Pedale leichter zu montieren und zu warten sein. Die Übertragung erfolgt via ANT+ an alle Garmin-Edge-Geräte oder auch andere, die Daten via ANT+ empfangen können. Übrigens: Die Vector-Pedale zeigen nicht nur die Leistung an, sondern ermitteln auch die Trittfrequenz. Dabei sind sie nur rund 50 g schwerer als normale Systempedale.

Über die Funktion "Cycling Dynamics" werden die Daten grafisch aufbereitet, das Top-Gerät Edge1000 zeigt diese auch auf dem Radcomputer an.

 

Garmin Virbx Action Kamera
Foto: Garmin Der Nachfolger für die Virb-Actioncam: Die Garmin VirbX.

Nachfolger für Virb-Actioncam

Ebenfalls in dieser Saison neu im Garmin-Programm: Der Nachfolger für die Virb-Actioncam. Die gibt es in zwei Versionen als Virb X oder Virb XE. Auffälligste Neuerung ist, dass die Kamera deutlich kleiner und 150 g leichter geworden ist. Außerdem ist sie nicht mehr länglich, sondern eher breit als lang.

Beide haben einen integrierten GPS-Sensor und speichern die Daten, sodass sie mit der jeweiligen Video-Sequenz verknüpft werden können. Außerdem können weitere Daten wie Herzfrequenz oder Powermeter per ANT+ gekoppelt werden.

Der Unterschied der beiden Versionen liegt in der Bildqualität: Während die Virb mit 30 Frames pro Sekunde filmt, schafft die Virb XE sogar 60 Frames pro Sekunde bei Full-HD-Auflösung. Für ruhige Bilder sorgt bei der XE ein gyroskopischer Bildstabilisator.

Über die Software G-Metrix können die gekoppelten Daten einfach ins Videobild eingeblendet werden, so entsteht in den Aufnahmen eine zusätzliche Dynamik. Für die Bildbearbeitung hat Garmin sein Programm Virb Edit runderneuert. Nach den Worten von Garmin-Produktmanager Peter Weirether soll sie besonders anwenderfreundlich sein.

Die Akku-Laufzeit wird mit Rund 2 Stunden angegeben. Für die Aufzeichnungen ist eine 128 GB Micro-SD-Karte integriert.
Das Ganze hat seinen Preis: Die Virb X kostet 299 Euro, die Virb XE 399 Euro.

01.06.2015
Autor: Christian Brunker
© RoadBIKE