Adidas Sport Eyewear zeigt neue Zonyk Aero Pro Rennradbrille

Foto: Adidas Sports Eyewear Die neue Adidas Eyewear Zonyk Aero Pro

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In Zusammenarbeit mit den Profis vom Team Movistar hat Adidas Sport Eyewear die neue Zonyk Aero Pro entwickelt. Kennzeichen sind ein großes Sichtfeld und die neue Vario-Scheibe. RoadBIKE hat sie bereits ausprobiert.

Wie würde eine Radbrille aussehen, wenn Radprofis sie nach ihren Wünschen gestalten würden? Die Entwickler von Adidas Sport Eyewear haben bei der neuen Zonyk Aero Pro genau diesen Ansatz gewählt. Seit zwei Jahren haben sie sich eng mit den Profis vom Team Movistar abgestimmt und deren Wünsche und Anregungen in das neue Modell einfließen lassen.

Das Ergebnis ist eine Brille im Halbrahmen-Design, um vor allem ein großes und ungestörtes Sichtfeld im Peloton zu garantieren. "Die klare und uneingeschränkte Sicht der Zonyk Aero sind extrem wichtige Faktoren für uns Rennfahrer", sagt Alejandro Valverde, Profi beim Team Movistar.

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Neue Vario-Filter für die Zonyk Aero Pro

Zweites wesentliches Feature der Zonyk Aero Pro sind die neuen LST-Vario-Filter, die sich automatisch den jeweiligen Lichtverhältnissen anpassen sollen. "LST" steht dabei für "Light Stabilizing Technology", die schnelle Licht- und Schattenwechsel ausgleichen und Kontraste verstärken soll, was die Augen angeblich weniger schnell ermüden lässt. Bereits von der EvilEye von Adidas Sport Eyewear ist das Stirnpolster bekannt, das den Schweiß von den Augen abhalten soll. Für Brillenträger bietet die Zonyk Aero die Möglichkeit, optische Korrekturen via Clip-Ins zu integrieren.

Für einen guten Sitz gibt es die Brille in zwei Breiten. Außerdem sind die Nasenbügel sowie die Seitenbügel verstellbar.

Erster Praxistest

In der Praxis gefällt die Zonyk Aero Pro auf Anhieb. Bereits nach wenigen Kilometern wird die Brille gar nicht mehr wahrgenommen - was für eine Brille ein großes Kompliment ist. Sie sitzt absolut sicher ohne zu rutschen oder zu drücken, auch das Stirnpolster fühlt sich - entgegen der Befürchtung beim ersten Aufsetzen - nicht störend an. Gleichzeitig sorgt der Vario-Filter für ein sehr gutes, klares Sichtfeld bei den wechselnden Bedingungen auf der Testrunde bei bewölktem Himmel mit kurzen sonnigen Abschnitten. Auch zwischendurch auftretende Schauer können den Testeindruck nicht trüben: Weder beschlägt die Brille, noch schränken Regentropfen die Sicht ein. Stattdessen werden sie vom Fahrtwind fortgeblasen.

Die neue Zonyk Aero Pro von Adidas Sport Eyewear ist ab März 2017 in zwölf unterschiedlichen Farb- und Filterkombinationen ab 199 Euro erhältlich. Die Zonyk Aero ohne abnehmbares Stirnpolster ist in zehn verschiedenen Farb- und Filterkombinationen ab 159 Euro erhältlich.

30.01.2017
Autor: Christian Brunker
© RoadBIKE