Kurbeln wie Adrian Sutil - mit dem Speedbike Revolution von Troytec

Mit dem Revolution von Troytec kommt Formel-1-Feeling in die Radsport-Szene. Auch Force-India-Pilot Adrian Sutil tauscht gerne seinen F1-Boliden gegen das Speedbike. Wir verraten Ihnen, warum.

Mit ihrem niedrigen Schwerpunkt, der tiefen Sitzposition und der steifen Carbon-Konstruktion wecken Speedbikes Assoziationen zur Formel 1.

Kein Wunder, dass Adrian Sutil auf das Liegerad voll abfährt. Sein Urteil über das Carbon-Speedbike Revolution von Troytec: "Das Rad geht sensationell, eine Sitzposition wie in meinem Dienstwagen und der Speed stimmt auch".

Auf ebenen Strecken spielen Liegeräder ihre Vorteile besonders gut aus - dank aerodynamischer Geometrie und niedriger Sitzhöhe. Im Vergleich zum Renn- oder Triathlonrad erzielen sie einen extrem effizienten Wirkungsgrad.

Im Klartext heißt das: bei gleichem Kraftaufwand erreicht der Biker mehr Speed. Bei 250 Watt Tretleistung soll das Revolution laut Hersteller Troytec 43 km/h erreichen - mit einem Renn- oder Triathlonrad ist der Sportler bei dieser Leistung nur mit durchschnittlich 33 bis 37 km/h unterwegs.

Weniger als 8 Kilo durch Carbon-Monocoque-Bauweise

Das Liegerad Revolution ist die neueste Kreation des jungen Münchner Unternehmens. Ausgestattet ist das Bike hauptsächlich mit Komponenten aus Eigenproduktion. Bei der Schaltung kann zwischen Shimanos 105, Ultegra und Dura Ace gewählt werden.

Avid Elixir 5-Scheibenbremsen bringen das Rad bei Bedarf zum Stillstand. Durch die Monocoque-Bauweise wiegt das Carbon-Rad in der High-End-Konfiguration unter acht Kilo.

Dabei soll das Speedbike alles andere als knallhart sein. Das ergonomisch geformte Sitzpolster soll besonders rückenfreundlich sein. Die Reduzierung von Druckstellen wirkt sich laut dem Sportorthopäden Dr. Ralf Linke auch positiv auf das Leistungsvermögen aus: "Im Gegensatz zum Rennrad, bei dem zwei Sitzknochen einen Großteil des Körpergewichts tragen, verteilt es sich beim Revolution auf eine viel größere Fläche. Das bewirkt ein ermüdungsfreies Fahren auch über längere Strecken."

Aus 1 mach 4: wandelbarer Fahrradtyp

Mit dem Hauptrahmen als Basis lassen sich mit dem Revolution vier verschiedene Speedbikes realisieren – vom ultraflachen Lowracer über den sportlichen Highracer bis hin zu zwei gefederten Komfort-Varianten, die ab 2012 erhältlich sind.

Entwickelt wurde das Bike von Tobias Albert und Dominik Rodatus, die selbst als Motorsport-Ingenieure im Profisport tätig waren. Das Liegerad Revolution wird in Deutschland produziert und vorwiegend in Handarbeit gefertigt. Wie bei einem Formel-1-Wagen lassen sich auf Wunsch Fahrername und Länderflagge anbringen. Je nach Ausstattung kostet das Bike dann ab 4.490 Euro.

Und Adrian Sutil - der könnte sich vorstellen, die obligatorische Formel-1-Streckenbegehung mit dem Troytec Revolution durchzuführen. Denn dann hätte er „gleich die richtige Formel-1-Perspektive“, wie er sagt.

19.09.2011
Autor: Benjamin Linsner
© RoadBIKE