Auch in diesem Jahr haben unsere Leser wieder die Top-Rennräder und -Parts gewählt. mehr ...
German Cycling Cup 2009: Boom statt Krise
Egal wie dunkel die Wolken über dem Profi-Sport auch sein mögen: Der Radsport lebt! Das beweist die Jedermann-Rennserie German Cycling Cup.
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Wer glaubt, der Radsport in Deutschland sei tot, hat noch nie ein Jedermann-Rennen miterlebt: Immer mehr Hobbyradler nehmen die Herausforderung an, auf anspruchsvollen Strecken und unter Profi-Bedingungen ihr Können mit Gleichgesinnten im sportlichen Wettkampf zu messen. Die Teilnehmerzahlen bei den Rennen, die 2008 zum German Cycling Cup gehörten, beweisen es: Fast überall Rekorde! Keine Frage, die Jedermann-Rennen üben auf Hobby-Radsportler und Publikum eine einzigartige Faszination aus.
Man kann sogar behaupten, dass es diese Rennen sind, die dem deutschen Radsport in harten Zeiten das Überleben sichern. Denn trotz der extrem schwierigen Rahmenbedingungen für die Organisatoren von Radsportveranstaltungen kommen in diesem Jahr zwei neue Rennen dazu, bei denen die Jedermänner Punkte für die Gesamtwertung des German Cycling Cups sammeln können.
Premiere in Hockenheim
Bei der Premiere des neuen Jedermann-Rennens auf dem Hockenheimring sind die Roleure gefragt, der Erdgas Race Day in Dresden ersetzt in diesem Jahr die Bayern-Rundfahrt. Damit gehören diesmal zehn Rennen zu der größten Jedermann-Rennserie in Deutschland, die am Ostermontag beim Rennklassiker „Rund um Köln“ startet. Seinen sportlich wahrscheinlich erneut packenden Abschluss findet der Cycling Cup dann wieder am 3. Oktober beim „Münsterland Giro“.
Neu: Teamwertung
Spätestens dann stehen die Gesamtsieger bei Männern und Frauen fest. Und nicht nur die: In diesem Jahr gibt es erstmals auch eine Teamwertung, an der Mannschaften mit vier bis maximal sieben Fahrern teilnehmen können. Beim Kampf um die Punkte gibt es 2009 noch ein paar weitere Neuerungen.
In die Gesamtwertung fließen nur die sechs besten Tagesergebnisse eines Fahrers ein. Ganz neu gelöst ist auch die Startblockeinteilung. Die 100 bestplatzierten Fahrer bzw. Fahrerinnen in der Gesamtwertung des Vorjahrs sowie die am Tag des Meldeschlusses des jeweiligen Rennens 50 Bestplatzierten des aktuellen Gesamtklassements dürfen im ersten Block an den Start gehen.
Aufgewertet worden ist die Sonderwertung „Dabei sein ist alles“, für die ab Platz 201 diesmal 15 statt 5 Mitmachpunkte vergeben werden. Wer an mindestens drei Rennen teilgenommen hat, nimmt automatisch an einer Verlosung teil. Wir wünschen allen Startern, dass sie ihre persönlichen Ziele erreichen und sich am Ende als Sieger fühlen können. Denn sie sind es, die die Faszination Radsport leben.
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