Werkstatt: Wie Sie die Kette wechseln

Gesprengte Ketten

Die Kette müssen Sie regelmässig wechseln, um ­Kettenblätter und Ritzel nicht zu verschleissen. So geht’s!

Fotostrecke: So wechseln Sie die Kette aus

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Werkstatt Kette wechseln Foto: Benjamin Hahn
Werkstatt Kette wechseln Foto: Benjamin Hahn
Werkstatt Kette wechseln Foto: Benjamin Hahn

 

Werkstatt Kette wechseln
Foto: Benjamin Hahn

Mit Hilfe einer Kettenlehre (etwa von Park Tool, 35 Euro, oder von Rohloff, 17 Euro) lässt sich genau feststellen, wann die Kette reif für einen Wechsel ist. Wer mit verschlissener Kette weiterfährt, beschleunigt den Verschleiß von Ritzeln und Kettenblättern.

Als Faustregel gilt: Nach rund 1500 km sollte die Kette gewechselt werden. Bei guter Pflege und guten äußeren Bedingungen kann sie aber auch deutlich länger halten.

Ein langes Leben haben die stark beanspruchten Rennradketten nur, wenn sie sorgsam behandelt werden. Schlammige Regenfahrten und starker Kettenschräglauf verkürzen die Lebenszeit.

Meiden Sie entfettende Reiniger, weil sich diese hartnäckig in der Kette halten und jede neue Schmierung wieder zerstören. Verwenden Sie zum Putzen möglichst nach jeder Fahrt heiße Lauge. Anschließend die abgetrocknete Kette mit einem Öl der mittleren Viskosität schmieren.

Das überschüssige Öl spätestens vor der nächsten Ausfahrt mit einem saugfähigem Lappen abwischen, damit das Öl nicht unnötig Schmutzpartikel auf der Kette bindet.

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16.01.2008
© RoadBIKE
Ausgabe 9/2007