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Rennrad selbst aufbauen - Teil 2: Laufräder aufbauen
Runde Sache
Wer individuelle und perfekt auf sich abgestimmte Laufräder fahren möchte, sollte sich Räder selbst aufbauen. RoadBIKE zeigt Schritt für Schritt, worauf es dabei ankommt.
Mehr zum Thema Rennrad selbst aufbauen - Teil 1: Rahmen Rennrad selbst aufbauen - Teil 3: Cockpit und Bremsen Rennrad selbst aufbauen - Teil 4: Schaltgruppe Rennrad selbst aufbauen - Teil 5: Feintuning
Eigenständigkeit ist Trumpf – das gilt nicht nur bei Rahmendesign und -form, sondern auch beim Laufrad. Deshalb zeigt RoadBIKE im zweiten Teil der großen Serie „Rennrad im Selbstaufbau“ (Teil eins finden Sie hier), wie Sie für Ihren Traumrenner die passenden Laufräder selbst aufbauen können. Der große Vorteil bei einem klassisch aufgebauten Laufrad liegt darin, dass sich jedes Bauteil auf die individuellen Bedürfnisse abstimmen lässt. So entscheiden Profil und Höhe der Felgen, Zahl der Speichen und die Art der Naben, ob der Laufradsatz sehr leicht, besonders komfortabel oder selbst für sehr schwere Fahrer problemlos haltbar sein soll.
Um zu zeigen, dass Laufradbau und das Zentrieren für Jedermann schnell erlernbares Handwerk sind, erklärt Laufrad-Experte Haider Knall alle Schritte von den Einzelteilen zum perfekt aufgebauten und zentrierten Laufrad. Allerdings hilft das Basiswissen auch all jenen, die nur für Reparaturen selber Hand anlegen wollen. „Richtig einspeichen und zentrieren sind in erster Linie ein Frage der Erfahrung“, sagt Haider Knall, der für viele Profis Laufräder gebaut hat, zuletzt für Weltmeisterin und Olympiasiegerin Nicole Cooke.
Für unseren RoadBIKE-Renner fiel die Wahl auf die Felge RR 1.1 von DT Swiss (je 415 Gramm, 60 Euro pro Stück), deren niedriges Profil mehr Komfort bietet als ein Hochprofil. Außerdem sind sie in schickem Weiß zu haben. Dazu die Road:54-Naben von Acros (90 und 202 Gramm; Preis: 448 Euro im Set), die in vielen Eloxalfarben zu haben sind. Leichte CX-Ray-Speichen von Sapim und rot eloxierte Nippel runden den Laufradsatz optisch und technisch hervorragend ab. Die radiale Speichung vorn spart Gewicht, am Hinterrad bringt eine dreifache Kreuzung Torsionssteifigkeit des rund 1500 Gramm leichten Allround-Laufradsatzes, der Fahrern bis rund 100 Kilo lange absolut treue Dienste leisten sollte. Kostenlos gibt’s das gute Gefühl, es selber gebaut zu haben.
Traumrad im Selbstaufbau - die komplette Serie:
Rennrad selbst aufbauen - Teil 1: Arbeiten am Rahmen Rennrad selbst aufbauen - Teil 3: Cockpit und Bremsen montieren Rennrad selbst aufbauen - Teil 4: Schaltgruppe montieren und einstellen Rennrad selbst aufbauen - Teil 5: Sattel, Reifen, Lenkerband montieren
In diesem Artikel
So bauen Sie Ihr Rennrad selbst auf



