Gruppenfahrt: So funktioniert der Belgische Kreisel

Rotationsprinzip

Die Königsdisziplin des Gruppenfahrens ist der Belgische Kreisel. RoadBIKE-­Experte Mike Kluge erklärt, worauf es dabei ankommt.

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Bei einem Jedermann-Rennen haben Sie den Sprung in eine kleine Gruppe geschafft, die sich vom Feld absetzt.

Jetzt gilt es, diesen Vorsprung auszubauen. „Die beste Möglichkeit, um als kleine Gruppe schnell voranzukommen, ist der Belgische Kreisel“, sagt RoadBIKE-Fahrtechnik-Experte Mike Kluge. Dabei handelt es sich um die schwierigste, aber auch effektivste und damit schnellste aller Windschattenformationen.

„Der Vorteil des Kreiselns besteht darin, dass alle Fahrer gleichviel arbeiten müssen und nur der jeweils Führende kurz dem Wind ausgesetzt ist“, erklärt Weltmeister Kluge.

Damit der Kreisel rund läuft, muss die Gruppe mindestens aus fünf Personen bestehen. ­Diese bilden zwei Einzelreihen, die mit unterschiedlicher Geschwindigkeit nebeneinanderfahren. Durch das Wechseln der Positionen „kreiselt“ die Formation um einen gedachten Mittelpunkt.

In der Mediashow zeigt RoadBIKE im Detail, wie der Kreisel funktioniert.

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18.09.2008
© RoadBIKE
Ausgabe Mai/2008