Die richtige Fahrtechnik bei Nässe, Laub und Eisglätte

Rutschgefahr

Bei schlechtem Wetter kann die Trainingsausfahrt schnell zur Rutschpartie werden. Fahrtechnik-Experte Mike Kluge verrät, wie Sie alles im „Grip“ behalten.

 

Rutschgefahr-Bild
Foto: Daniel Geiger Wenn die Blätter fallen, wird es glatt. Damit Sie nicht hinterherfallen, ist Vorsicht angesagt.

Selten rutscht einem das Herz so tief in die Radhose, wie in dem Moment, in dem das Rennrad unter einem wegrutscht. Ein wirklich ungutes Gefühl, das in Herbst und Winter vermehrt droht – auf nassen Straßen, feuchtem Laub und überfrorenen Abschnitten auf eigentlich eisfreien Straßen. Aber auch im Sommer kann es plötzlich glatt werden, wenn es nach heißen Tagen regnet und sich auf den Straßen ein Schmierfilm bildet. Immer wenn sich die Straße in eine seifige und schwammige Piste verwandelt, kommt es auf eine angepasste Sitzposition und die richtigen Manöver an, um Stürze zu verhindern. Bei Rutschgefahr gilt generell: Keine Panik, nicht verkrampfen, wenn möglich nicht bremsen und den Schwerpunkt nicht extrem verlagern. So sinkt das Risiko, dass das Rad „wegschmiert“. Und: In Extremsituationen nicht lenken! Wenn es ­irgendwie geht, einfach locker aus der Gefahrenzone rollen. Glatt ist jedoch nicht gleich glatt. Während Sie sich bei Nässe noch einiges zutrauen können, ist bei einer Laubdecke auf der Straße und erst recht bei Reif oder gar Eisglätte extreme Vorsicht geboten. Was Sie bei diesen schwierigen Verhältnissen tun müssen, sagt Ihnen Mike Kluge

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27.01.2010
© RoadBIKE
Ausgabe 01/2009